Reisen

Australien- Entlang der Ostküste- Melbourne

Hej ihr Lieben,

ich habe mich letzten Winter auf nach Australien gemacht und war dort knapp 2 Monate an der Ostküste unterwegs. Es war meine erste lange Reise, auf einen Kontinent der so viele Kilometer von Deutschland entfernt liegt und das erste Mal, dass ich von einem Land so viele verschiedene Eindrücke gesammelt habe. Das besondere an der Reise war für mich aber auch die Tatsache, dass mich meine Mutter die ersten Wochen begleitet hat und wir nach Jahren mal wieder gemeinsam Abenteuer erleben konnten. Mich hat es sehr überrascht und gefreut, dass sie mir die Planung überlassen hat und offen für alle Unterkünfte und Ausflüge war.

Über Australien gibt es so viel zu erzählen und ich möchte auf meinem Blog ein paar tolle Momente und Eindrücke mit euch teilen.

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Skyline von Melbourne

Unser Start in Melbourne:

Bepackt mit je einem großen Koffer und einem Rucksack ging es von Frankfurt aus los und 22h später landeten wir mit Emirates und einem Zwischenstop in Dubai in Melbourne. Ziemlich platt und voller Vorfreude nahmen wir uns ein Uber, das uns in unsere Airbnb-Unterkunft brachte- eine Wohnung im 9. Stockwerk in einem der Tower inmitten der Skyline, welche wir uns mit zwei Freunden teilten.

Die ersten 2 Tage hatte mich mein Jetlag voll im Griff. Ständig übermannte mich die Müdigkeit und ich hatte das Gefühl nie wieder fit zu werden. Die Mischung aus „wir bleiben hier nur 5 Tage“ und „ich will nichts verpassen“ nahm jedoch Überhand und so machten wir uns von Anfang an auf Entdeckungstour.

Nie zuvor war ich in einer Stadt wie Melbourne- einer Mischung aus britischem Konservatismus und amerikanischer Geschäftigkeit. Neben der Skyline gibt es eine Vielzahl spätviktorianischer Gebäude, die mich irgendwie an den wilden Westen erinnerten und eine riesige Parklandschaft sowie viele Café’s und Bars am Flussufer. Vor allem aber hat Melbourne einiges an Kultur zu bieten. So gibt es zahlreiche Museen und Theater, die man größtenteils gut zu Fuß erreichen kann oder man nimmt für lau die „Free City Circle Tram“, die tagsüber rund um die Innenstadt fährt. Leider schafften wir es in keines der Museen, schauten uns aber begeistert die Street Art rund um die Tattersall’s Lane an, bei der einige Künstler sogar von einer städtischen Kunstkommission ausgezeichnet wurden.

An unserem zweiten Tag machten wir uns gleich auf ins Nachtleben. Unser erstes Ziel war das Boilermakers House, eine hippe Bar mit einer besonderen Atmosphäre, in der wir die ein oder anderen Craft Beers probierten. Weiter ging es dann in einen Club, dem Ferdydurke, in dem wir zu elektronischen Beats das Tanzbein schwingten und mit den einen oder anderen Aussies über das Leben philosophierten. (Ja, sogar meine Mutter war bis zum Ende dabei und einige Boys wollten sich ihre Nummer abstauben (gut, dass ich dabei war)).

Empfehlen möchte ich auch das Paris Cat, ein sehr bekannter Jazz-Club in der Stadt mit einer einzigartigen Stimmung und der Favorit von vielen Einheimischen. An diesem Abend machten wir uns schick und freuten uns darauf das Neuland Jazz zu entdecken. Wir wurden nicht enttäuscht! Ein unglaublicher Saxophonist aus den USA (tja, wenn ich jetzt den Namen wüsste) machte aus diesem Abend einen besonderen, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird (vor allem meiner Mutter, die fand den Saxophonisten ehm gutaussehend!)

Im Vergleich zu anderen australischen Städten ist Melbourne für mich definitiv die hippste und alternativste Stadt.

Wenn ihr günstig essen gehen wollt, dann solltet ihr unbedingt in China-Town vorbeischauen oder auf die zahlreichen Märkte wie zum Beispiel den Queen Victoria Market oder den Southern Melbourne Market gehen. Auf den Märkten ist Obst und Gemüse im Vergleich zu den Supermärkten auch um einiges günstiger. Ansonsten ist selbst kochen natürlich die günstigste Option, die wir auch am meisten genutzt haben.

Falls ihr Kaffee mögt, dann schaut auch in eines der vielen Cafés vorbei. Ich fand den Kaffee in Melbourne mit am besten überhaupt! Generell ist der Kaffee in Australien um Welten besser als in Deutschland und wird auch so gut wie in jeder Location mit einer Latte Art serviert.

Weil es uns so gut dort gefallen hat, fuhren wir an drei Tagen mit der Tram zum Strand des gemütlichen Hafenviertel St. Kilda . Dort spazierten wir die Promenade entlang, beobachteten die Kitesurfer und ließen einfach die Seele baumeln. Von St. Kilda hat man einen einmaligen Blick auf Melbourne und dort befindet sich auch der bekannte Freizeitpark Luna ParkZum baden war es uns Mitte Dezember allerdings zu kalt, da es in Melbourne oftmals zwischen recht kühl oder zu heiß schwankt. An dem berühmten Pier von St. Kilda trinken wir oftmals Cappuccino oder aßen Fish and Chips zu Live-Musik. Zu meiner Begeisterung gibt es in Australien oftmals in Cafés, Bars oder Restaurants Live-Musik und die Preise sind trotzdem noch angemessen.

Alles in allem hat wir 5 tolle Tage in Melbourne, die mit Jetlag von der Zeit her auch perfekt ausgereicht haben.

Für mich war Melbourne vielseitighip, kreativ, schick und ich kann die Stadt nur empfehlen!

In meinem nächstem Reise-Post geht es weiter nach Sydney

Liebe Grüße

Ela

PS: Einen kurzen Eindruck meiner kompletten Reise bekommt ihr hier (Ich bin kein Video-Profi und das ist erst mein drittes, das ich jemals zusammengeschustert habe…):

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